Frauen

Wenn ich mit einer Frau ein ziemlich persönliches Gespräch führe, sie sich in diesem sehr engagiert, deutliches Interesse (an dem Gespräch) zeigt und sich im Anschluß bei mir fürs Zuhören bedankt, dann, ja, dann kann es mir doch eigentlich am Arsch vorbeigehen, wenn sie mir am nächsten Tag eine Mail schreibt, in der sie bekundet dieses Gespräch im Rückblick doch als nervig empfunden zu haben, als Eindringen in ihre Privatsphäre und als "Gegenstand, der auf der Liste der Dinge, die [sie] nicht ausstehen kann, ganz weit oben steht."
Oder täusche ich mich da?

5 Kommentare 25.4.06 15:37, kommentieren

x is the new y

Heute: Sie is the new Du

3 Kommentare 20.4.06 17:15, kommentieren

Meine Teilhabe am Kulturbetrieb

Ich betone immer wieder gerne, in Inszenierungen etablierter Größen der Theaterwelt die Titelrolle aus "Warten auf Godot" gespielt zu haben. Belesen bin ich übrigens auch, mit einer Ausnahme habe ich sämtliche Romane von Truman Capote gelesen. Aber das nur am Rande...

5 Kommentare 15.4.06 15:13, kommentieren

Osterballade

von Robert Gernhardt


"Mimi Ostergeier suchen!"
Lächelnd hört´s der stolze Vater,
innig schmunzelnd sieht´s die Mutter,
wie ihr Töchterchen, die Marlis,
flehentlich zu ihnen hochschaut:
"Mimi Ostergeier suchen!"

"Marlis, es heißt Ostereier!"
Angestrengt blickt Marlis aufwärts,
doch nicht lange. Sonnig strahlend
beugt sie sich der Elternweisheit,
plappert nach, was sie gehört hat:
"Mimi! Es heiß Ostergeier!"

"Such nur deine Ostergeier!"
Schallend lacht der Vater, während
Mutter auf den nahen Waldrand
deutet, dorthin, wo seit langem
Köstliches sie wohl versteckt weiß:
"Marlis, da sind Ostereier."

"Ostergeier! Diese Marlis!"
Voller Freude warten beide,
Vater sowie Mutter, auf die
frohen Juchzer ihrer Tochter -
ah! Da kommt auch schon der erste:
"Mimi Ostergeier funden!"

"Mami, Ostergeier böse!"
Voller Schrecken eilen beide,
Mutter sowie Vater, zu dem
Waldrand, draus die Schreie dringen,
inständig und herzzerreißend:
"Ostergeier Mimi fangen!"

"Untier, laß mir meine Marlis!"
Hoch ins Blaue reckt der Vater
noch die Hände, da die Mutter
schon erbleichend ahnt, daß keine
Macht der Welt sie je zurückholt,
Mimi und den Ostergeier.

3 Kommentare 14.4.06 15:16, kommentieren

Neu!!!

Jetzt auch kaputt!

1 Kommentar 11.4.06 14:07, kommentieren

Frauen

!!!

1 Kommentar 6.4.06 20:19, kommentieren

oder: S.18, 4. Zeile

lower and lower in his seat, his face an even deeper red, as

6.4.06 17:20, kommentieren